Moderna veröffentlicht Geschäftsjahr 2025 Bericht – Biotech-Aktie im Fokus nach Milliardenkassierer-News
Moderna Inc. (NASDAQ:MRNA) hat kürzlich ihren Geschäftsjahr 2025 Bericht veröffentlicht und Analystenerwartungen übertroffen, was die Biotech-Aktie um bis zu 17 % in die Höhe trieb. Mit einem Umsatz von rund 1,9 Milliarden US-Dollar und massiven Kostensenkungen positioniert sich das Unternehmen als potenzieller Gewinner im mRNA-Markt, während Konkurrenten wie Pfizer oder BioNTech unter Druck geraten könnten.
Finanzielle Highlights aus dem 2025 Bericht
Im dritten Quartal 2025 erzielte Moderna einen Umsatz von 1,02 Milliarden US-Dollar, deutlich über der Prognose von 909,97 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie (EPS) lag bei -0,51 US-Dollar und übertraf die Erwartung von -2,05 US-Dollar um 75,12 %. Trotz eines Nettoverlusts von 200 Millionen US-Dollar schloss das Unternehmen das Jahr mit liquiden Mitteln in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar ab, inklusive einer Kreditfazilität von 1,5 Milliarden US-DollarModerna übertrifft Q3 2025 Erwartungen.
Das Management hob die Umsatzprognose für 2025 auf 1,9 Milliarden US-Dollar an, was 100 Millionen US-Dollar über der Mittellinie der vorherigen Schätzung liegt. Gleichzeitig wurden Betriebskosten um 200 Millionen US-Dollar gesenkt, auf eine Spanne von 5,0 bis 5,2 Milliarden US-Dollar. CEO Stéphane Bancel betonte: „Wir haben unsere jährlichen Betriebskosten um rund 2 Milliarden US-Dollar gesenkt und die Ziele deutlich übertroffen.“ Diese Disziplin spiegelt sich in einer Current Ratio von 3,93 wider, die starke Liquidität signalisiert.
- Umsatz Q3 2025: 1,02 Mrd. USD (vs. 909,97 Mio. erwartet)
- EPS Q3 2025: -0,51 USD (vs. -2,05 USD erwartet)
- Liquide Mittel Ende 2025: 8,1 Mrd. USD
- Kostensenkung 2025: Über 1 Mrd. USD
Pipeline-Entwicklungen und Marktstabilisierung
Trotz rückläufiger COVID-Impfquoten in den USA um 26-30 % hielt Moderna einen Marktanteil von 42 % und generierte seit Jahresbeginn 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz, hauptsächlich aus dem US-Geschäft. Das Unternehmen plant für 2026 Zulassungen für einen eigenständigen Grippeimpfstoff und eine COVID-Grippe-Kombinationsimpfung, die ab 2027 Umsatzschübe bringen sollenModerna hebt Umsatzprognose an.
Weitere Highlights umfassen Phase-3-Daten für Onkologie-Kandidaten in Kooperation mit Merck gegen Melanome sowie Therapeutika gegen seltene Krankheiten wie Propionazidämie und Norovirus. Diese Diversifikation jenseits von COVID-19 stärkt die Pipeline: Drei neue Produkte wurden kommerzialisiert, und das Ziel ist Cashflow-Positive bis 2028.
Ein neuer Wissenspunkt: Modernas Finanzdisziplin ermöglichte eine Senkung der operativen Kosten um 25 % gegenüber 2023/2024, trotz Umsatzrückgangs von 56 % auf 2,23 Milliarden US-Dollar in den letzten zwölf Monaten. Analysten von InvestingPro sehen die Aktie bei 34,30 US-Dollar als leicht unterbewertet.
- Marktanteil COVID-Impfstoffe: 42 % trotz 30 % Rückgang Impfraten
- Neue Zulassungen 2026: Grippe- und Combo-Impfstoffe
- Onkologie-Pipeline: Phase-3-Daten mit Merck 2026
Marktreaktion und Branchenkontext
Die Aktie sprang nach den Q3-Zahlen um 7,22 % auf 25,26 US-Dollar und später um 17 % nach vorläufigen Jahreszahlen. Dies kontrastiert mit einem schwachen 2024, wo Umsätze halbierten. Im Vergleich zu AstraZeneca, das ähnliche Pharma-Herausforderungen meistert, positioniert sich Moderna aggressiv in mRNA-Technologien. Andere Biotech-Firmen wie BioNTech kämpfen mit vergleichbaren Umsatzrückgängen.
Die J.P. Morgan Healthcare Conference unterstrich Modernas Strategie: Umsatzwachstum bis zu 10 % für 2026 bei Kosten von 4,9 Milliarden US-Dollar, gesenkt auf 4,2-4,6 Milliarden bis 2027. Ein Beispiel für Erfolg ist die Stabilisierung nach dem Post-Pandemie-Boom: Von 18,4 Milliarden US-Dollar 2022 auf 1,9 Milliarden 2025, doch mit breiterer Pipeline.
Neue Wissenspunkte zur Biotech-Branche
- Moderna nutzt mRNA-Plattform für Onkologie, Infektionskrankheiten und seltene Erkrankungen – potenziell milliardenschwere Märkte.
- Kreditaufnahme von 1,5 Mrd. USD bei Ares Management sichert Flexibilität ohne hohe Verschuldung (nur 734 Mio. USD).
- US-Impfquotenrückgang um 26 % führte paradoxerweise zu höheren Umsätzen durch effizientere Distribution.
Moderna-Aktie: Kaufen, da unterbewertet und pipeline-stark; Halten bei Pfizer/BioNTech wegen ähnlicher COVID-Abhängigkeit; Verkaufen bei reinen COVID-Spielern ohne Diversifikation. Für die Wirtschaft bedeuten Kostensenkungen in Biotech Effizienzgewinne, senken Impfstoffpreise und boosten Innovation – Vorteile: Schnellere Therapien gegen Krebs/Krankheiten; Nachteile: Jobverluste durch Einsparungen und Abhängigkeit von Zulassungen. Zukünftig erwarten wir 2026/27 Umsatzexplosion durch Grippe-Impfstoffe und Onkologie-Daten, mit Cashflow-Break-even 2028 und Marktführung in mRNA.
Empfehlung: Positionieren Sie sich langfristig in Moderna für Biotech-Wachstum, diversifizieren Sie mit stabilen Pharma wie AstraZeneca und monitoren Sie Q1 2026 Earnings am 29. April.
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