Trump schiebt Inflation und Jobprobleme Biden zu – Wirtschaftliche Herausforderungen trotz eigener Erfolgsbilanz
Ist die anhaltende Inflation in den USA wirklich das Vermächtnis von Joe Biden, oder kämpft Donald Trump mit eigenen wirtschaftlichen Hürden? Aktuelle Umfragen zeigen: Nur 33 Prozent der US-Bürger sind mit Trumps Wirtschaftspolitik zufrieden, während 57 Prozent besorgt über steigende Lebenshaltungskosten sind. Trump selbst betont in Reden, er habe ein Chaos geerbt und senke Preise rapide – doch sinkende Umfragewerte deuten auf Zweifel hin. Schätzungen zufolge könnten Aktien in der Technologiebranche wie bei IKT-Konzernen unter Druck geraten, während Bau- und Fertigungssektoren von Zöllen profitieren.
Trumps Schuldzuweisung an Biden und die aktuelle Lage
US-Präsident Donald Trump macht Joe Biden für die hohe Inflation verantwortlich, die während Bidens Amtszeit die stärksten Preisanstiege seit 40 Jahren verursachte. Trotz Trumps Amtsantritt im Januar 2025 liegt die Inflation bei etwa 3 Prozent – eine Stabilisierung, aber keine Senkung der Preise. Trump lobt seine Erfolge: Seit Amtsantritt seien 687.000 private Sektor-Jobs geschaffen worden, alle unter einheimischen Arbeitern, und Löhne steigen real um 4,2 Prozent.
In einer kürzlichen Rede aus dem Weißen Haus kündigte Trump „Krieger-Dividenden“ von 1.776 Dollar pro Militärangehörigem an, finanziert durch Zölle. Dennoch sinken seine Zustimmungswerte: Die Nettozustimmung fiel von plus 2 Prozent bei Amtsantritt auf negative Werte, vor allem wegen Inflation und Staatsausgaben.
- Inflation stabil bei 3 Prozent zwischen September 2024 und 2025, doch Preise werden nicht billiger.
- Private Sektor-Jobs +687.000 seit Januar 2025, Bundesjobs -271.000.
- Umfragen: 57 Prozent unzufrieden mit Wirtschaftspolitik.
Kritik aus allen Lagern: Demokraten und eigene Basis
Demokraten wie Senatsführer Chuck Schumer werfen Trump vor, Wahlversprechen nicht eingelöst zu haben: Kosten steigen weiter, entgegen Trumps Versprechen, sie ab Tag eins zu senken. Sogar aus der MAGA-Bewegung kommt Kritik, da Trump sich auf Außenpolitik konzentriere statt Inlandsprobleme wie Inflation anzugehen. Verluste bei Bürgermeister- und Gouverneurswahlen in New York, New Jersey und Virginia unterstreichen dies.
Vizepräsident JD Vance appelliert an Geduld. Trump plant Inlandsreisen, um seine Politik zu bewerben, inklusive Zöllen auf Mexiko, Kanada und China bis zu 25 Prozent.
- Demokraten kritisieren fehlende Kostensenkung.
- MAGA fordert Fokus auf Wirtschaft statt Ukraine oder Nahost.
- Zölle als Finanzierungsquelle für Dividenden.
Wirtschaftsdaten: Boom oder Abschwungssignale?
Die US-Wirtschaft ist robust: Erwerbslosenquote bei 4,4 Prozent, private Jobs wachsen, Baustellen +52.000 in drei Monaten. Doch der Arbeitsmarkt schwächelt – erstmals seit 2020 mehr Arbeitslose als offene Stellen. KI-Automatisierung führt zu Entlassungen bei IKT-Konzernen wie großen Tech-Firmen, trotz Investitionen. Der Consumer Confidence Index erreichte im November 2025 den niedrigsten Stand seit April, bedingt durch Zölle.
Experten warnen vor Abschwungzeichen, trotz besserer Daten als erwartet. Trump übernahm eine gute Wirtschaft von Biden, doch Zölle könnten 2026 Preissteigerungen und Konsumrückgang bringen. Bidens Trickle-up-Modell (Unterstützung unterer Schichten) kontrastiert Trumps Trickle-down (Steuersenkungen für Reiche).
- KI verursacht Jobverluste in Tech-Sektor.
- Construction-Jobs boomen durch ‚Build in America‘.
- Konsumneigung sinkt durch Zollängste.
Neue Wissenspunkte zur Tiefe
Erstens: Trumps Zölle haben bereits Effekte – der Consumer Confidence Index fiel nach Zollankündigungen. Zweitens: Reale Löhne steigen um 4,2 Prozent, übertreffen Inflation, was Konsum stützen könnte. Drittens: Bundesbürokratie schrumpft um 271.000 Jobs, was Effizienz steigert, aber Shutdowns kosteten 62.000 private Jobs.
Diese Punkte zeigen eine gemischte Bilanz: Jobwachstum privat, aber Unsicherheit durch Politik.
Aktienempfehlungen, wirtschaftliche Vor- und Nachteile sowie Ausblick
Konkrete Aktien: Kaufen: Bau- und Fertigungsaktien wie Caterpillar oder US Steel, da Zölle und ‚Build in America‘ profitieren. Halten: Verbrauchsgüter wie Procter & Gamble, wegen stabiler Nachfrage. Verkaufen: Tech-Giganten wie Google oder Microsoft, da KI-Jobverluste und Regulierungsrisiken drücken. KI-Automatisierung fordert Personal.
Vor- und Nachteile für die Wirtschaft:
- Vorteile: Steuersenkungen motivieren Investitionen, Jobwachstum im Privatsektor, Lohnsteigerungen boosten Konsum.
- Nachteile: Zölle treiben Preise 2026 hoch, Abschiebungen straffen Arbeitsmarkt aber reduzieren Billigarbeitskräfte, Schuldenanstieg durch Steuersenkungen.
Zukunftsausblick: 2026 drohen Preissteigerungen durch Zölle, Konsumrückgang und möglicher Abschwung. Doch Trump prognostiziert Boom zur WM, getrieben von Investitionen. Arbeitsmarkt bleibt angespannt durch KI, Kongresswahlen entscheiden über Politik.
Für Investoren: Fokussieren Sie auf resiliente Sektoren wie Bau, meiden Sie Tech-Überhitzung. Diversifizieren Sie, beobachten Sie Umfragen – sinkende Zustimmung könnte Politik kippen und Märkte stabilisieren.



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