Vicat meldet Q3 2025 Ergebnisse – Baustoffhersteller zwischen Wachstum und Währungsgegenwind
Der französische Zementhersteller Vicat hat im dritten Quartal 2025 solide Ergebnisse vorgelegt und dabei die Analystenschätzungen übertroffen. Mit einem organischen Umsatzwachstum von 4,9% und konsolidierten Verkäufen von 992 Millionen Euro demonstriert das Unternehmen die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells – doch Währungseffekte und regionale Unterschiede werfen Fragen zur zukünftigen Rentabilität auf. Wie wirkt sich das auf Investorenentscheidungen aus, und welche strategischen Herausforderungen ergeben sich für den europäischen Baustoffsektor?
Solide Q3-Performance trotz Währungsgegenwind
Vicat erzielte im dritten Quartal 2025 einen Umsatzanstieg von 4,9% auf vergleichbarer Basis und übertraf damit die Analystenschätzungen von 935 Millionen Euro deutlich mit 992 Millionen Euro.[1] Auf ausgewiesener Basis betrug das Wachstum 1,4%, was die erhebliche Belastung durch negative Währungseffekte unterstreicht. Diese Diskrepanz zwischen organischem und ausgewiesenem Wachstum ist ein Schlüsselindicator für die wechselkursinduzierten Herausforderungen, denen der Konzern gegenübersteht.
Der französische Markt zeigte sich bemerkenswert widerstandsfähig, wobei die Zementverkäufe trotz schwacher Wohnungsbautätigkeit stabilisiert werden konnten. In der Schweiz verzeichnete Vicat eine deutliche Erholung, angetrieben durch Großprojekte in der Infrastruktur und die starke Nachfrage nach Low-Carbon-Zement wie der Vigier-Produktlinie „Progresso



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