Tesla verliert Marktführung: Wie das Ende von US-Elektroauto-Subventionen den Konzern unter Druck setzt

Tesla verliert Marktführung: Wie das Ende von US-Elektroauto-Subventionen den Konzern unter Druck setzt

Die Elektromobilität steht an einem Wendepunkt. Tesla erlebte 2025 einen historischen Bruch: Zum zweiten Jahr in Folge sanken die Auslieferungen, diesmal um 8,5 Prozent auf gut 1,636 Millionen Fahrzeuge.[2] Der Grund ist ebenso simpel wie verheerend – das Ende staatlicher Subventionen in den USA. Als US-Präsident Donald Trump Ende September die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar beim Kauf von Elektroautos auslaufen ließ, brach der Markt zusammen. Doch dies ist nur die Spitze eines größeren Problems für Elon Musks Konzern: Die weltweite Konkurrenz wird aggressiver, neue Geschäftsfelder wie Robotaxis versprechen viel, liefern aber noch wenig, und chinesische Konkurrenten wie BYD haben Tesla bereits als weltgrößten Autobauer abgelöst.

Der dramatische Absturz nach dem Subventionsende

Die Zahlen erzählen eine klare Geschichte: Im vierten Quartal 2025 lieferte Tesla weltweit nur 418.227 Fahrzeuge aus – ein Rückgang von 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.[1] Dieses Minus kam unerwartet hart, obwohl Analysten bereits mit Schwäche gerechnet hatten. Noch im dritten Quartal hatte der Konzern eine Steigerung von 7,4 Prozent auf 497.099 Fahrzeuge verbucht. Der Grund für diesen temporären Aufschwung lag auf der Hand: Käufer in den USA wollten noch die 7.500-Dollar-Prämie mitnehmen, bevor sie auslaufen würde.

Diese sogenannte „Torschlusspanik

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