Sachsen und die Drohnenkrise: Wie die fehlende Infrastruktur-Sicherheit Investoren abschreckt

Sachsen und die Drohnenkrise: Wie die fehlende Infrastruktur-Sicherheit Investoren abschreckt

Die sächsischen Behörden haben 2025 insgesamt 21 sicherheitsrelevante Drohnenüberflüge über Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) registriert[1]. Diese Zahl wirft nicht nur Fragen zur nationalen Sicherheit auf, sondern offenbart auch ein besorgniserregendes Versorgungslücke in der deutschen Wirtschaft – mit direkten Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und Aktienbewertungen in den Sektoren Energie, Verteidigung und Infrastruktur-Technologie.

Die Bedrohungslage: Systematische Überwachung sensibler Infrastruktur

Was als Sicherheitsproblem beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor. Die registrierten Drohnenüberflüge konzentrieren sich auf kritische Bereiche: 13 Vorfälle ereigneten sich im Energiesektor, jeweils vier Mal waren militärische Einrichtungen sowie der Sektor Transport und Verkehr betroffen[1]. Besonders besorgniserregend ist die geografische Fokussierung – die meisten Sachverhalte ereigneten sich im Landkreis Leipzig, offensichtlich im Umkreis des Kraftwerks Lippendorf und von DOW Böhlen[1].

Die Tatsache, dass Drohnenführer in keinem Fall festgestellt oder ermittelt wurden, deutet auf eine professionelle und gezielt organisierte Überwachungskampagne hin[1]. Während die sächsischen Behörden „keinen Nachweis für eine Involvierung nachrichtendienstlicher bzw. ausländischer Stellen erbracht

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