Novartis triumphiert in der Onkologie: Starkes Wachstum durch Krebsmedikamente treibt Aktie und Pipeline voran
Steigt die Novartis-Aktie nach der jüngsten Jahresbilanz um 3,5 Prozent, weil das Unternehmen in der Onkologie explodiert? Der Schweizer Pharmariese Novartis meldet beeindruckende Fortschritte bei Krebsmedikamenten wie Kisqali und Scemblix, die ein jährliches Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent bis 2030 versprechen. Welche Gewinner-Aktien profitieren, während Konkurrenz wie Roche unter Druck gerät?
Starkes Wachstum in der Onkologie: Die Zahlen im Detail
Novartis hat für 2025 eine Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich gemeldet, mit einem Nettoumsatz-Wachstum von +8 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Die Kerngewinnmarge erreichte 40 Prozent, getrieben von Onkologie-Produkten. Kisqali, ein Brustkrebsmedikament, verzeichnete einen Spitzenumsatz von über 10 Milliarden Dollar – ein Sprung von zuvor acht Milliarden. Scemblix für Leukämie wird nun auf mehr als vier Milliarden Dollar geschätzt.
Im vierten Quartal 2025 wuchsen die Wachstumstreiber weiter: Kisqali steigerte den Umsatz um 44 Prozent auf 1,321 Milliarden USD, Scemblix um 87 Prozent auf 391 Millionen USD. Novartis verfügt über acht Medikamente mit Blockbuster-Potenzial von 3 bis 10 Milliarden Dollar jeweils.
- Kisqali: Starke Dynamik bei Frühstadium-Brustkrebs und Marktanteilsgewinne bei Metastasen.
- Scemblix: Hoher Bedarf bei chronischer myeloischer Leukämie (CML), FDA-Zulassung erweitert.
- Weitere Treiber: Pluvicto, Kesimpta und Cosentyx.
Pipeline und Strategische Moves: Neue Milliardenpotenziale
Novartis fokussiert auf vier Kernbereiche: Onkologie, Immunologie, Herz-Kreislauf sowie Neurologie. Die Pipeline umfasst über 15 zulassungsrelevante Studienergebnisse in den nächsten zwei Jahren. Neue Plattformen wie Gen- und Zelltherapie, Radioligandentherapie und xRNA erhalten Priorität. Die geplante Übernahme von Avidity Biosciences stärkt die RNA-Technologie, Abschluss in der ersten Hälfte 2026 erwartet.
Beispiele für Fortschritte:
- FDA-Zulassung von Rhapsido als erster BTK-Hemmer gegen chronische Nesselsucht.
- Positive Phase-III-Daten für Ianalumab beim Sjögren-Syndrom.
- Zulassungsantrag für Pluvicto bei Prostatakrebs; Pelabresib zeigt Erfolge in Phase III.
- Itvisma als einzige Genersatztherapie für spinale Muskelatrophie (SMA).
Diese Entwicklungen positionieren Novartis als reines Arzneimittelunternehmen mit Fokus auf USA, China, Deutschland und Japan. Trotz Patentabläufen 2026 hält der Konzern an Prognosen fest: Hohes einstelliges Umsatzwachstum und niedriges zweistelliges operatives Ergebnis.
Vergleich mit der Branche: Novartis vs. Roche und Biotech-Peers
Im Vergleich zu Biotech-Kollegen wie CEL-SCI übertrifft Novartis mit stabilen Zahlen. Roche kämpft mit ähnlichen Herausforderungen wie Preisdruck, doch Novartis‘ Onkologie-Momentum ist überlegen. Der Q3/2026-Umsatz lag bei 13,91 Milliarden USD (+8 Prozent), trotz Generika-Konkurrenz. CEO Vas Narasimhan betont die Erfolgsbilanz mit steigenden Margen.
Statistiken untermauern die Stärke: Nach neun Monaten 41,2 Prozent operative Kernrendite, Ziel bis 2029 wieder über 40 Prozent. Die Übernahme von Avidity drückt kurzfristig um 1-2 Prozentpunkte, langfristig jedoch positiv.
Aktienanalyse und Investorenperspektive
Die Novartis-Aktie reagierte positiv auf die Bilanz, mit einem Anstieg um 3,5 Prozent. Analysten sehen weiteres Potenzial durch die Pipeline. Im Kontext von Finanzgiganten wie UBS, die Märkte dominieren, etabliert sich Novartis als defensiver Wachstumswert im Medizinsektor.
Empfehlung: Kaufen Sie Novartis-Aktien für langfristiges Wachstum in Onkologie. Halten Sie Roche aufgrund vergleichbarer Preisdrücke; verkaufen Sie schwächere Biotech wie Dentsu-ähnliche Verlierer außerhalb Pharma. Für die Wirtschaft bedeuten Erfolge wie diese Jobs in High-Tech-Forschung, höhere Steuereinnahmen und Innovationen gegen Krebs – Vorteile überwiegen Nachteile wie temporäre Margendruck durch Akquisitionen. Zukünftig erwarten wir anhaltendes Wachstum bis 2030, gestützt durch 15+ Zulassungen und Tech-Plattformen; Patentabläufe 2026 werden kompensiert, Aktie könnte 20 Prozent Potenzial haben.
Keywords: Novartis, Onkologie-Wachstum, Kisqali, Pipeline, Aktiensteigerung



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