Grenke AG trifft Jahresprognose: 3,3 Mrd. Euro Leasing-Neugeschäft und starkes Wachstum trotz Herausforderungen

Grenke AG trifft Jahresprognose: 3,3 Mrd. Euro Leasing-Neugeschäft und starkes Wachstum trotz Herausforderungen

Stellt euch vor, ein Leasing-Spezialist wie die Grenke AG navigiert durch ein Quartal mit nur 4% Wachstum und landet trotzdem präzise in der Prognose von 3,2 bis 3,4 Mrd. Euro Neugeschäft – mit genau 3,3 Mrd. Euro und 7,8% Wachstum im Jahr 2025. Welche Aktien profitieren von diesem Erfolg im IT-Leasing-Boom, und welche Branchenkonkurrenten geraten unter Druck?

Erfolgreiche Prognoseerfüllung im Leasing-Kernmarkt

Die Grenke AG hat 2025 ein Leasingneugeschäft von 3,294.6 Mio. Euro abgeschlossen, was einem soliden Wachstum von 7,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies liegt genau im angepeilten Korridor und unterstreicht die Stabilität des Geschäftsmodells trotz eines schwächeren vierten Quartals mit nur knapp 4% Zuwachs auf 891 Mio. Euro.

Der Deckungsbeitrag 2 (DB2) stieg um 6,1% auf 550,2 Mio. Euro, bei einer Marge von 16,7%. Im Q4 verschlechterte sich die Marge jedoch auf 15,7%, was auf höhere Risikovorsorgen hinweist. Dennoch bleibt das Unternehmen optimistisch, wie CEO Sebastian Hirsch betont: Die Trendwende ist stabil.

  • IT-Geräte dominieren: Sie machten 29,9% der Verträge aus und treiben das Wachstum durch Digitalisierungstrends bei KMU.
  • Regionale Treiber: Deutschland mit 19,6% und Frankreich mit 20,3% Anteil am Neugeschäft, DACH-Region wuchs im Q1 um 20,6%.
  • Einlagengeschäft stark: Die grenke Bank erreichte 2,3 Mrd. Euro Einlagen zum Jahresende.

Ein neuer Wissenspunkt: Die Fokussierung auf profitables Wachstum zeigt sich in der DB2-Marge von 17,6% im Q1, unterstützt durch den Verkauf des Factoring-Geschäfts an Teylor AG, was bis Mitte 2026 abgeschlossen wird und das Kerngeschäft stärkt.

Technologische Treiber und Marktposition

IT-Leasing bleibt der größte Wachstumsmotor für Grenke. Mit 76.000 Verträgen im Q1 und einer Ticketgröße von 9.734 Euro profitiert das Unternehmen von der Nachfrage nach Technologie-Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dies spiegelt den breiteren Trend wider, in dem Digitalisierung Investitionen in Hardware und Software antreibt.

Ein weiterer Aspekt: Die strategische Schärfung durch den Factoring-Ausstieg. Im Q1 erzielte Factoring noch 194,7 Mio. Euro Neugeschäft, sinkend von 212,9 Mio. Euro, doch der Fokus auf Leasing zahlt sich aus – wie CFO Martin Paal hervorhebt, mit solidem Ertragsfundament trotz vorsichtiger Risikovorsorge.

  • Q1-Highlight: Leasingneugeschäft +10,6% auf 740,6 Mio. Euro.
  • Internationale Expansion: Nord-/Osteuropa +7,4%, Übersee (USA, Kanada, Australien) +22,5%.
  • Risikomanagement: Eigenkapitalquote stabil bei 16,0%, Gesamtleasingforderungen auf 7,1 Mrd. Euro gestiegen.

In Q3 wuchs das Neugeschäft um 5,8% auf 781 Mio. Euro, trotz höherer Wertberichtigungen, was die Resilienz unterstreicht. Wallstreet-Online berichtet detailliert über IT-Dominanz.

Strategische Maßnahmen und Quartalsdynamik

Grenke hat früh im Jahr 2025 mit zweistelligem Wachstum gestartet, doch Insolvenzen und Kosten drückten im Jahresverlauf. Dennoch: Volljährige Prognoseerfüllung. Der nächste Meilenstein ist die Analystenveranstaltung am 12. März 2026 mit vollständigen Zahlen.

Beispiel: Im Q3 blieben Leasingforderungen robust bei +600 Mio. Euro, Konzernergebnisprognose 71-81 Mio. Euro – Management zielt auf unteres Ende ab. Dies zeigt Anpassungsfähigkeit in volatilen Märkten. Finanznachrichten analysieren das schwache Q4.

  • Verkaufsprozess: Factoring an Teylor AG, Signing April 2025, Closings schrittweise.
  • Umwandlungsquote: Stabil bei 44,5%.
  • SDAX-Kontext: Index bei 17.726 Punkten (+1,15%) zur Bekanntgabe.

Einfluss auf KMU-Finanzierung

Grenkes Modell eignet sich ideal für Small-Ticket-Leasing, wo KMU Technologie finanzieren, ohne hohe Anschaffungskosten. Fallstudie: Wachstum in Übersee-Märkten durch lokale Partnerschaften, +22,5% im Q1.

Nebenwerte-Magazin hebt Q1-Stärke hervor. Neuer Wissenspunkt: Technologiefinanzierung als Kern, Direktgeschäft wächst.

Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich: Grenke-Aktie kaufen, da Prognoseerfüllung und Fokus auf margenstarkes Leasing Stabilität signalisieren – Zielkurs potenziell über aktuelle Niveaus. Konkurrenten wie ALD Automotive oder LeasePlan eher halten, da Grenkes KMU-Segment agiler ist; schwächere Player wie kleinere Regionalleaser verkaufen, wenn Margen drücken.

Vorteile für die Wirtschaft: Fördert KMU-Digitalisierung, steigert Produktivität und Beschäftigung in Tech-Sektoren; Nachteile: Höhere Risikovorsorgen bei Insolvenzen belasten Banken, potenziell teurere Finanzierungen.

Zukunft: Erwartetes Wachstum durch AI-getriebene IT-Investitionen, Factoring-Ausstieg stärkt Bilanz bis 2026; Prognose 2026: 8-10% Neugeschäftszuwachs, stabilere Margen bei sinkenden Zinsen. Entwicklung: Stärkere Position im Tech-Leasing-Markt.

Empfehlung: Positionieren Sie sich jetzt in Grenke für langfristiges Tech-Wachstum – diversifizieren Sie mit DAX-Tech-Titeln.

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