Ericsson Q4 2025 Jahreszahlen vor der Tür: Erwartungen, Marktbeeinflussung und Telekom-Aktien im Fokus
Steigt die Ericsson-Aktie nach den Q4 2025-Zahlen morgen um bis zu 15 Prozent, wie es nach den starken Q3-Ergebnissen der Fall war? Heute, am 23. Januar 2026, veröffentlicht der schwedische Telekom-Riese Ericsson seine Quartalszahlen für das abgelaufene Jahr 2025 – ein Moment, der Telekom-Aktien in Europa und global bewegen könnte. Analysten rechnen mit einem EPS von 1,85 SEK und einem Umsatz von 66,63 Milliarden SEK, trotz prognostizierter Rückgänge.[3][4] Während Gewinner wie Ericsson durch Partnerschaften glänzen könnten, drohen Konkurrenten wie Nokia Verluste.
Starke Q3 2025 als Vorbote: Überraschende Gewinne trotz Umsatzrückgang
Ericsson hat im dritten Quartal 2025 die Markterwartungen übertroffen, obwohl der Umsatz um 9 Prozent auf 5,95 Milliarden USD sank. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 1,62 Milliarden USD, deutlich über den prognostizierten 1,48 Milliarden USD.[1] Die Bruttomarge kletterte auf 48,1 Prozent, unterstützt durch einen Einmalgewinn von 730 Millionen USD aus dem Verkauf des iconectiv-Geschäfts.[1]
Diese Zahlen unterstreichen Ericssons Fähigkeit, Profitabilität zu steigern, selbst in schwierigen Märkten. Die EBITA-Marge erreichte 27,6 Prozent – ein klares Signal für operative Effizienz.[1] Neue Aufträge in Indien, Japan und Großbritannien festigen die Position als 5G-Führer.
- Verbesserte Margen: Trotz Umsatzrückgang durch Kostenkontrolle und Effizienzmaßnahmen.
- Finanzielle Flexibilität: Starke Cash-Position für Investitionen in Automation und 5G SA.
- Marktführerschaft: Top-Platzierung im Omdia RAN Vendors 2025 Report.[5]
Der Game-Changer: Fünfjährige Partnerschaft mit Vodafone
Ein Highlight der Q3-Mitteilung war die Ankündigung einer strategischen Kooperation mit Vodafone, die Ericsson als exklusiven RAN-Lieferanten in Irland, den Niederlanden und Portugal positioniert.[1] In Deutschland, Rumänien und Ägypten bleibt das Unternehmen führend. Der Deal umfasst fortschrittliche 5G-Hardware und KI-gestützte Software wie das Ericsson Intelligent Automation Platform.
Deutschland wird als erstes Land ab Q4 2025 die neuen Lösungen einsetzen, inklusive AI-basierter rApps für automatische Netzwerkoptimierung und Energieeffizienz.[1] Dies baut auf einem SEK 12,5 Milliarden-Abkommen für 5G in Großbritannien auf und stärkt Ericssons Dominanz im europäischen Markt.
Neue Wissenspunkte hier: Ericssons 5G-Open-RAN-Lösungen ermöglichen Multi-Vendor-Management, was Kosten senkt und Skalierbarkeit erhöht. Eine Fallstudie aus dem Q4-Vorblick zeigt, wie solche Partnerschaften Aktienkurse nach Veröffentlichung boosten – Ericssons Aktie sprang um 15 Prozent.[1]
- Technologische Innovationen: KI-Optimierung reduziert Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent.
- Marktanteile: Führung in Indoor-Connectivity per GlobalData 2025 Report.[5]
- Regionale Expansion: Neue R&D-Einheit in Bengaluru für 5G-Software.[5]
Erwartungen an Q4 und Jahresbilanz 2025: Analystenprognosen
Für Q4 2025 erwarten 11 Analysten ein EPS von 1,85 SEK, ein Plus von 29,37 Prozent zum Vorjahr (1,43 SEK).[3] Der Umsatz soll um 8,61 Prozent auf 66,63 Milliarden SEK fallen.[4] Jahresweit prognostizieren Experten 8,00 SEK EPS und 234,39 Milliarden SEK Umsatz – ein Rückgang von 247,88 Milliarden SEK im Vorjahr.[3]
Das schwache US-Geschäft bleibt ein Pain Point, doch globale RAN-Führung und 6G-Lab in Budapest signalisieren Zukunftspotenzial.[5] Ericssons Year in Review 2025 hebt Q3-Margenverbesserungen und Core-Netzwerk-Wachstum hervor.[5] Morgen um 7:00 CET erscheinen die Zahlen, mit Media-Briefing.[6]
Statistiken und Vergleiche
- Q3 Umsatz: -9 % auf 5,95 Mrd. USD, EBIT +9 %.[1]
- Aktienreaktion: +15 % post-Q3.[1]
- Jahresprognose: EPS + massiv, Umsatz -5 %.[3]
Aktienauswirkungen: Telekom-Sektor im Fokus
Ericssons Q3-Zahlen trieben die Aktie nach Börseneröffnung stark – ein Muster, das sich bei Q4 wiederholen könnte. Konkurrenten wie Nokia könnten leiden, während Vodafone-Partner profitieren. Der Sektor profitiert von 5G-Ausbau, doch geopolitische Risiken bremsen.[1]
Integrierte Einblicke aus unserem Year in Review zeigen anhaltende Führung.[5]
Empfehlung: Kaufen Sie Ericsson-Aktien (ERIC A/B), halten Sie Vodafone; verkaufen Sie Nokia bei anhaltender Schwäche. Für die Wirtschaft bedeuten 5G-Fortschritte Wachstum in IoT und Automatisierung (Vorteil: +2-3 % BIP-Beitrag), aber Jobverluste in Legacy-Netzen (Nachteil: Übergangsarbeitslosigkeit). Zukünftig: 6G-Tests ab 2027, Open-RAN-Dominanz bis 2030, mit Ericssons Margen über 30 %.
5 Keywords: Ericsson Q4 2025, Telekom-Aktien, 5G-Partnerschaft, Vodafone Deal, RAN-Führung



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