Biogen veröffentlicht Geschäftsjahr 2025 Bericht – Starkes EPS-Wachstum und Alzheimer-Hoffnungen treiben Medizin-Aktie
Stellt euch vor, Biogen meldet für 2025 ein EPS von bis zu 15 Dollar – weit über den Erwartungen vieler Analysten. Heute, am 6. Februar 2026, erscheint der offizielle Geschäftsjahr 2025 Bericht des Biotech-Riesen Biogen, und die Märkte fiebern der Enthüllung entgegen. Welche Aktien profitieren: Biogen selbst könnte um 10-20% springen, während Konkurrenten wie Roche bei Ocrevus-Risiken leiden. Andere Medizintech-Titel wie Siemens Healthineers könnten mithalten, wenn Diagnostik boomt.
Analystenprognosen im Detail: Umsatz, EBITDA und Nettogewinn
38 Analysten schätzen den Umsatz für 2025 auf durchschnittlich 9,9 Milliarden US-Dollar, ein moderates Wachstum von 2% gegenüber 2024. Die Spanne reicht von 9,3 bis 10,5 Milliarden Dollar, was auf Unsicherheiten durch Generika-Konkurrenz hinweist. EBITDA soll auf 3,3 Milliarden Dollar klettern, mit einer Marge von 33,59% – ein Plus von fast 7%.[1]
Der Nettogewinn wird auf 2,4 Milliarden Dollar prognostiziert, 45% höher als im Vorjahr, bei einer Marge von 24,05%. Das KGV liegt aktuell bei 16,57, was Biogen attraktiv für Value-Investoren macht. UBS belässt die Einstufung bei ‚Neutral‘, hebt aber das Kursziel dank solider Finanzen.[3]
- Umsatz 2025: 9,9 Mrd. USD (Durchschnitt), Wachstum 2%.
- EBITDA-Marge: Steigt auf 33,59%, getrieben durch Kostensenkungen.
- Nettogewinn: 2,4 Mrd. USD, Marge 24,05%.
Wachstumstreiber: Leqembi und Pipeline-Innovationen
Im Zentrum steht Leqembi, das Alzheimer-Medikament, dessen subkutane Version 2026 als Katalysator gilt. Analysten erwarten sequentielles Umsatzwachstum im Q4 2025 auf 2,20-2,21 Milliarden Dollar, trotz 10% Rückgang durch Generika bei Tecfidera.[2] Skyclarys gegen Friedreich-Ataxie zeigt starkes Wachstum und schließt Lücken.
Neue Daten zu Zorevunersen mit Stoke Therapeutics belegen Anfallsreduktion und Kognitionsverbesserungen beim Dravet-Syndrom. RBC Capital bestätigt ‚Outperform‘ durch Kerngeschäftsstabilisierung.[3] Biogens Sparprogramm ‚Fit for Growth‘ stützt Margen, nach Forschungsanpassungen im Januar 2025.
- Leqembi-Autoinjektor: Vereinfacht Verabreichung, boostet Akzeptanz.
- Skyclarys: Starkes Wachstum in Rarenerkrankungen.
- Zorevunersen: 27% Muskelkraft-Verbesserung in Studien.
Risiken und Herausforderungen: Generika und Lizenzverluste
Trotz Optimismus droht Druck: Ocrevus-Lizenzeinnahmen sinken ab 2029 durch Biosimilars, HSBC stuft daher auf ‚Reduce‘ herab.[3] Q4-Umsatzrückgang von über 10% belastet. Die Aktie stieg 2025 um 40%, doch mangelnde Pipeline-Transparenz bremst.[3]
Finanzielle Gesundheit ist top (Note 3,13/4), mit 3,4 Milliarden EBITDA und deckenden Cashflows. EV/Sales bei 2,58 für 2025 signalisiert faire Bewertung.[1]
Marktvergleich und vergleichbare Fälle
Ähnlich wie bei Amazon mit Tech-Berichten könnte Biogen den Medizintech-Sektor antreiben. Fallstudie: Vorjahres-EPS-Übertreffung um 0,93 Dollar führte zu Kursplus.[4] Prognosen für 2025 EPS: 14,50-15,00 Dollar, unter Analystenschnitt von 15,76.[4][5]
- aktien.guide Prognosen: Detaillierte Tabellen zu 2032.
- InvestingPro: 40% Kursrendite in 6 Monaten.
- Vergleich: Roche leidet unter Ocrevus-Risiken.
Biogen-Aktie kaufen: Potenzial durch Leqembi und EPS-Wachstum (Ziel 125-150 USD ohne Pipeline).[3] Halten: Für Risikoscheue, da Generika drücken. Verkaufen: HSBC-Follower wegen 2029-Cliffs. Wirtschaftsvorteile: Alzheimer-Therapien senken Pflegekosten (Milliardenpotenzial), boosten Biotech-Jobs. Nachteile: Hohe R&D-Kosten belasten Haushalte, Monopole hemmen Innovation. Zukunft: Leqembi-Skalierung und Zorevunersen-Approvals treiben bis 2030 Margen auf 27%, Umsatz stabil bei 9 Mrd., wenn Pipeline glänzt. Erwarten Sie Volatilität um Berichte, aber langfristiges Upside in Neurologie.
Empfehlung: Positionieren Sie in Biogen für 20% Rendite 2026, diversifizieren mit Healthineers – monitoren Sie Q1 2026 Bericht am 5. Mai.



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