ABOUT YOU nach Q3: Was schwächeres Mode-E-Commerce-Wachstum für Investoren wirklich bedeutet
Wie viel Wachstum lässt sich im Mode-E-Commerce nach den Boom-Jahren der Pandemie noch herausholen – und welche Rolle spielt dabei ein Player wie ABOUT YOU? Während das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 noch Rekordumsätze von über 2 Milliarden Euro meldete und seine Prognose erfüllte, rückt der Ausblick auf ein nur noch moderates Wachstum im Mode-Onlinehandel in den Fokus der Kapitalmärkte. Für Anleger stellt sich damit die Frage: Bleibt die ABOUT YOU-Aktie eine Turnaround-Story, profitiert Zalando als strategischer Käufer – oder wird Mode-E-Commerce insgesamt zum Low-Growth-Sektor, in dem nur noch Effizienzgewinne zählen?
Im Kern deutet sich ein Muster an: Plattformen mit starker Marke, technologischer Tiefe und klarer Profitabilitätsagenda könnten mittelfristig zu Gewinnern zählen, während kleinere, hoch verschuldete oder rein wachstumsgetriebene Mode-Onlinehändler stärker unter Druck geraten.
Q3 als Wendepunkt: Vom Wachstumsversprechen zur Profitabilitäts-Story
Auch wenn spezifische Q3-2026-Zahlen von ABOUT YOU zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht sind, zeichnen die jüngsten Berichte des Unternehmens ein klares Bild der Richtung: weg vom reinen Volumenwachstum, hin zu Margenstärkung und effizienterem Kapitaleinsatz. Im Geschäftsjahr 2024/2025 steigerte ABOUT YOU den Konzernumsatz auf rund 2,0 Milliarden Euro, ein Plus von 3,4 % gegenüber dem Vorjahr, und verbesserte zugleich sein bereinigtes EBITDA deutlich in den positiven Bereich. Das Unternehmen spricht ausdrücklich von einem moderaten Umsatzwachstum bei gleichzeitig deutlichem Ergebnishebel im Geschäftsjahr 2025/2026.
Diese Profitabilitätswende basiert auf mehreren Stellschrauben:
- Reduzierte Rabattintensität und höhere Bruttomarge im Gesamtgeschäft.
- Konsequente Kostensenkungen in Verwaltung und Marketing, ohne die Markenwahrnehmung massiv zu verwässern.
- Ein starker Fokus auf Free Cashflow und Liquidität, um unabhängiger von externer Finanzierung zu werden.
Frühere Quartale, insbesondere Q3 2024/2025, zeigten bereits, wie sich diese Strategie in Kennzahlen niederschlägt: leichtes Umsatzwachstum, aber deutlich verbesserte Margen, steigende Kundenzahlen und eine klare Fokussierung auf profitablere Segmente. Das ist entscheidend in einem Umfeld, in dem die Wachstumsraten im Mode-E-Commerce strukturell abflachen.
Schwächeres Wachstum im Mode-E-Commerce: Zyklische Delle oder struktureller Wandel?
Die Perspektive eines schwächeren Wachstums im Mode-E-Commerce ist kein isoliertes Phänomen bei ABOUT YOU, sondern Ausdruck eines breiteren Sektortrends. Mehrere Faktoren spielen zusammen:
- Marktsättigung in Kernregionen: In DACH und großen westeuropäischen Märkten ist der Online-Anteil an Modeumsätzen bereits hoch. Zusätzliche Wachstumsprozente erfordern mehr Verdrängung als Expansion.
- Inflation und Kaufkraftdruck: Konsumenten achten stärker auf Preise, reduzieren Impulskäufe und verlängern Nutzungszyklen von Kleidung.
- Shift von Volumen- zu Wertwachstum: Händler setzen weniger auf maximale Bestellzahlen, sondern auf höhere Warenkörbe, bessere Margen und loyale Kundensegmente.
- Regulatorischer und logistischer Druck: Nachhaltigkeitsanforderungen, Retourenkosten und strengere Datenschutz- und Plattformregeln erhöhen die Komplexität.
Damit verändert sich das Anlegernarrativ: Der Sektor verliert den Charakter einer reinen Growth-Story und entwickelt sich zu einem Bereich, in dem Effizienz, Technologie und Plattformstärke überdurchschnittliche Renditen ermöglichen – aber nicht mehr zweistellige Umsatzwachstumsraten als Standard.
ABOUT YOU im Strategiewechsel: Von Segmentlogik zu Commerce & SCAYLE
Ein zentrales strategisches Signal ist die Umstellung der Segmentberichterstattung. Statt der klassischen Regionensegmente DACH und Rest of Europe differenziert ABOUT YOU künftig zwischen Commerce (B2C-Modegeschäft) und SCAYLE (Software-as-a-Service- und Plattformgeschäft). Laut Unternehmenskommunikation soll so transparenter werden, wie unterschiedlich margenstark die Geschäftsmodelle sind und wo die künftigen Wachstumshebel liegen.
Wesentliche Elemente dieses Umbaus:
- Commerce: Fokussierung auf die Kernmarke ABOUT YOU, feinere Steuerung von Marketingausgaben, selektiveres Country- und Sortimentsmanagement, stärkerer Fokus auf profitable Kundengruppen.
- SCAYLE: Ausbau des Geschäfts mit E-Commerce-Infrastruktur für Dritte, höherer Anteil wiederkehrender Umsätze, strategische Positionierung als Tech-Dienstleister statt reiner Händler.
Damit verschiebt ABOUT YOU sein Profil: Weg von der Wahrnehmung als „nur ein weiterer Mode-Shop“, hin zu einer hybriden Plattform, die sowohl Endkunden als auch andere Marken und Händler adressiert. In einem Wachstumsumfeld, das sich abkühlt, ist diese Diversifizierung ein wichtiger Risikopuffer – und gleichzeitig ein potenzieller Treiber für Bewertungsprämien, wenn der Kapitalmarkt die SCAYLE-Komponente als eigenständiges SaaS-Asset einpreist.
Zalando übernimmt ABOUT YOU: Konsolidierung als Antwort auf Wachstumsflaute
Ein weiterer Katalysator für die Neubewertung des Mode-E-Commerce in Europa ist der laufende Übernahmeprozess von ABOUT YOU durch Zalando SE. Beide Unternehmen kommunizierten, dass die Konsolidierung von ABOUT YOU in die Zalando-Zahlen ab Q3 2025 erfolgt und der Integrationsprozess nach Plan verläuft. Dieser Schritt ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:
- Marktkonsolidierung: Zwei der sichtbarsten europäischen Online-Modeplattformen rücken enger zusammen, was die Zahl der relevanten, unabhängigen Player im Markt reduziert.
- Synergien: Skaleneffekte in Logistik, Technologie, Einkauf und Marketing können die Profitabilität beider Marken heben, selbst wenn das Marktwachstum begrenzt bleibt.
- Portfoliostrategie: Zalando kann mit ABOUT YOU eine jüngere, stärker auf Storytelling und Influencer-Marketing ausgerichtete Marke im Portfolio halten und gleichzeitig technologische Assets wie SCAYLE tiefer nutzen.
Für Investoren ist entscheidend: Der Deal unterstreicht, dass Größe und Plattformtiefe zunehmend über Überleben und Margenstärke entscheiden. Kleinere Wettbewerber ohne Tech-Edge oder ohne starke Nischenpositionierung geraten hier unter zusätzlichen Druck.
Aus Sicht der Kapitalmärkte ist zudem relevant, dass Zalando mit der Konsolidierung von ABOUT YOU sein eigenes Profil stärkt: mehr Daten, breitere Markenbasis, zusätzliche B2B-Umsätze. In einem Szenario schwächerer Wachstumsraten kann diese Art von Konsolidierung für etablierte Plattformen wertsteigernd sein.
Drei neue strukturelle Wissenspunkte: Wie sich die Branche technologisch verschiebt
1. Mode-E-Commerce wird zu einem „Tech-Utility“ – SCAYLE als Blaupause
Ein entscheidender, oft unterschätzter Trend: Teile des Mode-E-Commerce entwickeln sich von einem reinen Handelsgeschäft zu einer Art Infrastruktur- und Technologie-Utility. Mit SCAYLE stellt ABOUT YOU anderen Händlern eine modulare Commerce-Engine zur Verfügung – inklusive Checkout, Personalisierung, Payment-Integration und Skalierungslogistik. Dieses B2B-Modell erzeugt wiederkehrende Umsätze, ist kapital-leichter und vielfach margenstärker als das klassische Handelsgeschäft.
Damit wird klar: Unternehmen im Mode-E-Commerce, die ihre Technologieplattform öffnen und als Service anbieten, schaffen sich eine zweite Ertragssäule, die weniger anfällig für kurzfristige Nachfrageschwankungen ist. Für Investoren bedeutet das, dass Bewertungsmodelle stärker zwischen B2C-Handel und B2B-Tech differenzieren müssen.
2. First-Party-Daten und Personalisierung als monetarisierbare Vermögenswerte
In einem Umfeld mit höheren Werbekosten und Datenschutzrestriktionen wandeln sich Kunden- und Nutzungsdaten von einem Nebenprodukt zum Kernasset. ABOUT YOU hat über Jahre eine junge, modeaffine Kundengruppe aggregiert, deren Kaufverhalten, Retourenneigung und Markenpräferenzen datenbankgestützt auswertbar sind.
Die Monetarisierung läuft über:
- präzisere Personalisierung von Angeboten,
- höhere Conversion-Rates bei gleichbleibenden oder sinkenden Marketingkosten,
- datengetriebenes Sortimentsmanagement und Preisoptimierung,
- potenzielle Kooperations- und Media-Modelle mit Markenpartnern.
Für Anleger ist wichtig: In einer Low-Growth-Phase gewinnen diese Effizienzhebel stark an Bedeutung, da sie direkt EBITDA und Free Cashflow beeinflussen – und zwar ohne zusätzliche Umsatzexpansion.
3. Retouren- und Nachhaltigkeitsregime als Kosten- und Technologiehebel
Rücksendungen gelten im Mode-E-Commerce seit Jahren als größte Margenfresser. Doch mit verschärften Nachhaltigkeitsdebatten, steigenden Logistikkosten und wachsendem gesellschaftlichem Druck auf klimaschonendere Geschäftsmodelle steigt der Druck, das Retourenmodell neu zu denken. Unternehmen wie ABOUT YOU investieren verstärkt in:
- bessere Größenberatung (Algorithmik, KI-gestützte Empfehlungen, Community-Feedback),
- Material- und Passformdatenbanken,
- politisch und regulatorisch kompatible Retourenrichtlinien (z.B. Einschränkungen bei Gratisretouren).
Technologie wird damit nicht nur zum Wachstumstreiber, sondern zum Verteidigungsinstrument gegen Margenzerfall. Wer hier schneller skaliert, kann in einem stagnierenden Markt dennoch seine Profitabilität anheben.
Was die aktuellen Diskussionen in der Presse prägt
In der Wirtschaftspresse dominieren rund um ABOUT YOU und den Mode-E-Commerce drei Diskussionsstränge:
- Die Neubewertung von E-Commerce-Aktien: Weg vom Revenue-Multiple, hin zu EBIT(DA)- und Cashflow-orientierten Bewertungsansätzen. ABOUT YOU wird zunehmend daran gemessen, ob das Unternehmen nachhaltige Profitabilität bei moderatem Wachstum zeigen kann.
- Die Konsolidierung als Antwort auf stagnierendes Wachstum: Der geplante Zusammenschluss mit Zalando wird als Musterfall für Branchenbereinigung und Plattformstärkung interpretiert.
- Die Frage nach der Rolle von Tech-Assets wie SCAYLE: Kommentatoren diskutieren, ob diese „verborgenen Perlen“ in konglomeratähnlichen Strukturen ausreichend am Markt reflektiert werden oder erst durch Spin-offs/Separate Reporting voll zur Geltung kommen.
Spannend ist dabei, dass ABOUT YOU im Medienbild mittlerweile weniger als „Hyper-Growth-Start-up“ und stärker als strukturierter, finanzkennzahlengetriebener Plattformkonzern wahrgenommen wird. Das unterstützt den Übergang in die Klasse der „Quality Compounder“ – vorausgesetzt, die Prognosen für moderates, aber stetiges Wachstum und steigende Margen werden eingelöst.
Aktienanalyse: Wer kaufen, halten oder verkaufen sollte
Auf Basis der aktuellen Entwicklung des Mode-E-Commerce und des strategischen Kurses von ABOUT YOU ergeben sich klare Tendenzen für unterschiedliche Akteure im Sektor. Die folgenden Einschätzungen ersetzen keine individuelle Anlageberatung, zeigen aber, wie der Markt das Chance-Risiko-Profil typischer Titel in diesem Umfeld einordnet:
- Kaufkandidaten
Plattformen mit starker Marktposition, klarer Profitabilitätsagenda und signifikanter Tech-Komponente stehen im Fokus. Dazu zählt die kombinierte Struktur aus Zalando und ABOUT YOU: Zalando gewinnt durch die Übernahme zusätzliche Reichweite, Markenbreite und Tech-Kompetenz, während ABOUT YOU von Skaleneffekten, günstigeren Einkaufskonditionen und kapitalschonenender Integration profitiert. Für langfristig orientierte Anleger bietet ein solcher Konsolidierungs- und Effizienzcase in einem Low-Growth-Sektor durchaus attraktivere Risiko-Rendite-Profile als kleinere, eigenständige Mode-Player. - Haltekandidaten
Solide, aber deutlich regional begrenzte Online-Modehändler mit positiver, aber dünner Marge und wenig Differenzierung – etwa reine Marktplatz- oder Nischen-Player ohne Tech- oder Logistikvorteil – bleiben in einem „Show-me“-Modus. Hier hängt viel davon ab, ob sie sich in klaren Nischen (z.B. Premium, Streetwear, nachhaltige Mode) verankern können und ob sie Kooperationen mit größeren Plattformen nutzen, um Fixkosten zu senken. - Verkaufskandidaten
Unternehmen mit dauerhaft negativen Margen, hoher Verschuldung und ohne erkennbare Technologiedifferenzierung geraten in einem schwächer wachsenden Markt unter massiven Druck. Wer heute noch auf reines Umsatzwachstum ohne klaren Pfad zu Profitabilität setzt, läuft Gefahr, entweder übernommen zu werden – oft nicht zum Wunschpreis – oder schleichend an Relevanz zu verlieren.
Im Kern setzt sich damit eine Selektion durch: Size, Tech und Cashflow werden im Mode-E-Commerce zu den bestimmenden Parametern für die Aktienperformance.
Makroökonomische Vor- und Nachteile für die Gesamtwirtschaft
Die Abkühlung des Wachstums im Mode-E-Commerce und der gleichzeitige technologische und strukturelle Umbau haben spürbare Effekte auf die Gesamtwirtschaft.
Vorteile
- Produktivitätsgewinne: Konsolidierung und Technologisierung (z.B. über Plattformen wie SCAYLE) erhöhen die Effizienz der Handelslogistik, senken Transaktionskosten und verbessern die Allokation von Warenbeständen.
- Stabilere Geschäftsmodelle: Der Fokus auf Profitabilität statt blindem Wachstum reduziert das Risiko von Blasenbildungen und abrupten Marktbereinigungen.
- Innovationsschub im Handel: Investitionen in KI-gestützte Personalisierung, Retourenvermeidung und Omnichannel-Lösungen strahlen in andere Branchen aus, die ähnliche Technologie-Stacks adaptieren können.
Nachteile
- Weniger dynamische Arbeitsplatzschaffung: Die hohen Wachstumstempo der frühen E-Commerce-Jahre flacht ab, Neueinstellungen bleiben selektiver und stärker qualifikationsgebunden.
- Marktmachtkonzentration: Größere Plattformen gewinnen gegenüber kleineren Anbietern, was die Verhandlungsmacht gegenüber Marken, Logistikern und teilweise auch Konsumenten erhöht.
- Druck auf stationären Handel: Auch ohne zweistellige Online-Wachstumsraten setzt der strukturelle Shift hin zu digitalem Konsum die klassische Fläche weiter unter Druck, gerade in schwächeren Lagen.
In Summe verschiebt sich der Beitrag des Mode-E-Commerce zur Wirtschaft von einem quantitativen Wachstumsmotor hin zu einem qualitativen Produktivitäts- und Innovationsfaktor.
Ausblick: Wie sich Mode-E-Commerce und ABOUT YOU weiterentwickeln dürften
Für die nächsten Jahre lassen sich mehrere Entwicklungspfade skizzieren:
- Moderates, aber robusteres Wachstum: Der Mode-E-Commerce dürfte im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen, mit stärkeren Schwankungen je nach Konjunkturlage.
- Mehr B2B-Anteil: Tech- und Service-Geschäfte wie SCAYLE gewinnen an Gewicht. ABOUT YOU könnte einen wachsenden Teil seines Wertbeitrags über Infrastruktur- und Plattformservices generieren.
- Stärkere Integration mit Zalando: Operative Synergien – gemeinsame Logistik-Hubs, gebündelter Einkauf, abgestimmtes Marketing – können die Margen heben. Gleichzeitig bleibt Spielraum, die Markenprofile zu differenzieren.
- Regulatorische Verschärfung: Nachhaltigkeit, Transparenz in Lieferketten, Umgang mit Retouren und Algorithmen-Governance werden stärker reguliert. Unternehmen mit solider Governance- und Dateninfrastruktur könnten hier Wettbewerbsvorteile erlangen.
- Kapitalmarkt-Fokus auf Cash-Conversion: In einem Umfeld hoher Zinsen und begrenzter Wachstumsfantasie verschiebt sich die Investorenaufmerksamkeit noch stärker auf Free Cashflow, Working-Capital-Management und Resilienz gegenüber Nachfrageschocks.
Für ABOUT YOU bedeutet das: Wenn es gelingt, die Profitabilität im Commerce-Geschäft zu festigen, SCAYLE weiter als skalierbare Tech-Plattform auszubauen und gleichzeitig die Integration mit Zalando wertschaffend zu gestalten, kann das Unternehmen auch in einem schwächer wachsenden Markt überproportionale Wertsteigerung liefern.
Für Anleger heißt das: Mode-E-Commerce ist kein Sektor mehr, in dem man blind auf zweistellige Wachstumsraten setzen kann. Stattdessen wird selektive, fundamental getriebene Titelauswahl entscheidend. Plattformen wie die kombinierte Struktur aus Zalando und ABOUT YOU, die Technologie, Daten und Reichweite intelligent verknüpfen und bereits einen glaubwürdigen Pfad zu stabiler Profitabilität einschlagen, bleiben aussichtsreiche Kernpositionen. Dagegen sollten Beteiligungen an strukturell defizitären, wenig differenzierten Mode-Onlinehändlern kritisch geprüft und gegebenenfalls reduziert werden – selbst wenn deren Umsatzwachstum kurzfristig attraktiv aussieht. In einer Phase moderaten Wachstums zählt weniger die Größe der Story, sondern die Qualität der Zahlen dahinter.



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