Schaeffler veröffentlicht Industrie-Geschäftsbericht 2025: Herausforderungen in der Automobilzulieferung und Chancen in E-Mobility

Schaeffler veröffentlicht Industrie-Geschäftsbericht 2025: Herausforderungen in der Automobilzulieferung und Chancen in E-Mobility

Steht die Schaeffler Group vor einem Wendepunkt in der Automobilzulieferung? Heute, am 3. März 2026, veröffentlicht das Unternehmen seinen Industrie-Geschäftsbericht 2025, der Einblicke in ein Jahr der Transformation gibt. Mit einem Umsatz von rund 17,7 Mrd. EUR in den ersten neun Monaten und Wachstum in der E-Mobility-Sparte trotz rückläufiger Powertrain-Zahlen könnten Aktien wie Schaeffler selbst profitieren, während traditionelle Verbrenner-Zulieferer unter Druck geraten.

Finanzielle Highlights aus dem Geschäftsjahr 2025

Die Schaeffler Group gliedert seit Januar 2025 ihre Berichterstattung in die Sparten E-Mobility, Powertrain & Chassis sowie Vehicle Lifetime Solutions und Bearings & Industrial Solutions. Im Pro-Forma-Vergleich lag der Umsatz für die ersten neun Monate bei 17,7 Mrd. EUR, währungsbereinigt um 1,3 % unter dem Vorjahr. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten verbesserte sich leicht auf 4,2 %.[1][2]

In der E-Mobility-Sparte wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 7,9 % aufgrund steigender Produktion elektrifizierter Fahrzeuge, mit Zuwächsen in Europa, Americas und Asien/Pazifik. Im Kontrast dazu sank der Umsatz in Powertrain & Chassis um 6,4 %, bedingt durch Nachfragerückgänge bei westlichen Herstellern und den Shift von Verbrennungsmotoren.[2]

  • Pro-Forma-Umsatz H1 2025: 11,8 Mrd. EUR (währungsbereinigt -2,6 %)
  • EBIT-Marge vor Sondereffekten H1: 4,1 %
  • Sparte Powertrain & Chassis H1: Umsatz +56,8 % auf 4.547 Mio. EUR, EBIT-Marge 11,2 %
  • Vehicle Lifetime Solutions 9M: Umsatz +5,0 % währungsbereinigt

Diese Zahlen unterstreichen die Anpassung an den Elektroantriebs-Trend, auch wenn globale Automobilproduktion nur moderat um 6,3 % zunahm.[1]

Markttrends und Regionale Unterschiede

Europa und Americas zeigten gemischte Ergebnisse: Während E-Mobility hochfuhr, litt Powertrain unter schwacher Nachfrage. In Asien/Pazifik kompensierte starkes Wachstum Rückgänge anderswo, insbesondere in Greater China durch Nachfolgegenerationen von Komponenten. Die Bruttomarge stieg auf 19,8 % in 9M dank besserer Produktionsperformance.[2]

Ein neuer Wissenspunkt: Schaefflers Fokus auf UB Controls und Chassis Systems zeigt Resilienz – letzteres wuchs um 8,1 % durch Produktlaunches. Zudem verbesserte sich die operative Effizienz in Werken, was die EBIT-Marge in Bearings & Industrial Solutions leicht anhob.[1][2]

  • Europa: Umsatz -5,4 % währungsbereinigt
  • Asien/Pazifik: Starkes Wachstum in E-Mobility und Chassis
  • Americas: Produkt-Hochläufe treiben Zuwächse

Vergleichbar mit Atos‘ Erfolgen trotz Herausforderungen, balanciert Schaeffler Tech-Shift mit Kostenkontrolle.

Strategische Anpassungen und Innovationen

Schaeffler bereinigt sein Portfolio strategisch, weg von Verbrennern hin zu Elektro- und Lifetime-Solutions. Beispiele: Wachstum in Repair & Maintenance um 2,9 % und Linear Motion stabil. Statistiken zeigen: Globale EV-Produktion push’t Umsatz, während Chassis-UB um 11,1 % rückläufig ist außer in Asien.[2]

Weiterer Wissenspunkt: Die Konzernergebnis-Steigerung resultiert aus verbesserter Margen-Disziplin, trotz negativer Währungseffekte. Fallstudie: In H1 verbesserte sich die EBIT-Marge in Powertrain von -35,4 % auf -19,1 %.[1] Dritter Punkt: Pro-Forma-Vergleiche heben interne Fortschritte hervor, unabhängig von Akquisitionen.

Leser profitieren von Einblicken wie diesen: Schaefflers 9M-Zwischenmitteilung detailliert Volumeneffekte.

Aktienempfehlungen und Wirtschaftsanalyse

Kaufen: Schaeffler-Aktie (SHA), da E-Mobility-Wachstum (9,7 % H1) und Margenverbesserung langfristig upside bieten. Ergänzend: Zulieferer wie Credo Technology für Tech-Synergien.

Halten: Traditionelle Powertrain-Spieler wie Continental, aufgrund Übergangsphase.

Verkaufen: Reine Verbrenner-Fokussierte, z.B. kleinere Zulieferer ohne EV-Strategie.

Vorteile für Wirtschaft: Beschleunigt EV-Transition, schafft Jobs in High-Tech-Produktion, steigert Effizienz (Bruttomarge +). Nachteile: Jobverluste in Verbrenner-Sparten, Abhängigkeit von China-Märkten, Währungsrisiken.

Zukunft: Erwartetes EV-Wachstum >10 % jährlich treibt Schaeffler-Umsatz auf 20+ Mrd. EUR bis 2028; Powertrain stabilisiert sich bei 5 % Margen. Entwicklung: Stärkere KI-Integration in Antrieben, wie bei CrowdStrike.

Empfehlung: Positionieren Sie sich jetzt in E-Mobility-Leadern – diversifizieren Sie mit 20 % Schaeffler in Tech-Portfolios für 15-20 % Renditepotenzial bis 2027.

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