Ericsson Q4 2025 Jahreszahlen vor der Tür: Erwartungen, Marktbeeinflussung und Telekom-Aktien im Fokus
Steigen die Telekom-Aktien nach der Börseneröffnung, wenn Ericsson heute seine Q4- und Jahreszahlen 2025 veröffentlicht? Analysten prognostizieren ein starkes EPS von 1,85 SEK, ein Plus von 29 % zum Vorjahr, bei einem Umsatzrückgang von 8,6 % auf 66,6 Mrd. SEK – Zahlen, die die Märkte elektrisieren könnten. Ericsson-Aktie könnte zulegen, während Konkurrenten wie Nokia unter Druck geraten.
Erwartungen an die Ericsson Q4-Zahlen 2025
Ericsson steht heute um 7 Uhr CET im Zentrum der Aufmerksamkeit, da das Unternehmen seinen Finanzbericht für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 enthüllt. Experten von 11 Analysten rechnen mit einem Ergebnis je Aktie von durchschnittlich 1,85 SEK, was einem Wachstum von 29,37 % entspricht[3][4]. Der Umsatz soll auf 66,63 Mrd. SEK einbrechen, ein Minus von 8,61 % gegenüber dem Vorquartal[3]. Für das gesamte Jahr 2025 erwarten 21 Analysten ein EPS von 8,00 SEK und einen Umsatz von 234,39 Mrd. SEK[3].
Diese Prognosen bauen auf einer starken Basis auf: Im Q3 2025 übertraf Ericsson Erwartungen mit einem operativen Ergebnis von 1,62 Mrd. USD, trotz 9 % Umsatzrückgang auf 5,95 Mrd. USD. Die Bruttomarge kletterte auf 48,1 %, unterstützt durch Effizienzgewinne und einen Einmalgewinn von 730 Mio. USD aus dem iconectiv-Verkauf[1].
- Starke Margenverbesserung: EBITA-Marge bei 27,6 % signalisiert operative Stärke[1].
- US-Geschäft als Schwachpunkt: Hier bleibt Wachstum aus, doch Europa und Asien kompensieren[2].
- Netzwerkführerschaft: Ericsson führt Omdias RAN-Markt-Ranking 2025 an[5].
Strategische Partnerschaften und Technologie-Innovationen
Ein Highlight bleibt die kürzlich angekündigte Fünf-Jahres-Partnerschaft mit Vodafone, die Ericsson als exklusiven RAN-Lieferanten in Irland, Niederlande und Portugal positioniert. In Deutschland, Rumänien und Ägypten bleibt das Unternehmen führend[1]. Der Deal umfasst fortschrittliche 5G-Hardware, KI-gestützte Software wie das Ericsson Intelligent Automation Platform und AI-basierte rApps, die Netzwerke optimieren und Energieeffizienz steigern.
Deutschland wird als erstes Land ab Q4 2025 die neuen Lösungen einsetzen, aufbauend auf einem SEK 12,5 Mrd.-Vertrag für 5G in Großbritannien[1]. Ergänzt wird dies durch Erfolge wie die Marktführerschaft in Gartner MQ for 5G Core Network und GlobalData Enterprise Small Cells 2025[5]. Ericsson investiert zudem in 6G-Labore in Budapest und R&D in Bengaluru für 5G-Software[5].
Diese Fortschritte unterstreichen drei neue Wissenspunkte: Erstens ermöglichen Open-RAN-Lösungen Multi-Vendor-Management und Kosteneinsparungen. Zweitens treibt KI-Automatisierung die Bruttomarge trotz Umsatzdruck. Drittens sichert der Fokus auf 5G SA und Core-Netzwerke langfristiges Wachstum in Schwellenmärkten wie Indien und Japan[1].
- Aufträge in Indien und Japan stärken Asien-Präsenz.
- Indoor-Connectivity-Führung adressiert Enterprise-Bedürfnisse.
- 6G-Vorbereitung positioniert Ericsson für das nächste Jahrzehnt.
Marktreaktionen und Einfluss auf Telekom-Aktien
Die Q3-Zahlen lösten bereits einen Aktienanstieg von 15 % aus[1]. Ähnlich könnte heute nach Börseneröffnung ein Rallye folgen, wenn Ericsson die Prognosen topt. Der Nasdaq-notierte Titel (ERIC) profitiert von der verbesserten Finanzlage, die Investitionen in Automation und Next-Gen-Connectivity ermöglicht[1]. Konkurrenten wie Nokia könnten leiden, falls Ericsson Marktanteile ausbaut.
In einem breiteren Kontext, vergleichbar mit Stabilitätseffekten in anderen Sektoren wie der deutschen Industrieproduktion, zeigt Ericsson Resilienz inmitten globaler Herausforderungen. Analysten sehen positives Momentum für den Telekomsektor, getrieben von 5G-Ausbau[1].
Finanzielle Highlights im Detail
- Q3 EBIT: 1,62 Mrd. USD (vs. erwartet 1,48 Mrd.)[1].
- Umsatz Q3: 5,95 Mrd. USD (-9 % YoY)[1].
- Jahresprognose: Positiv trotz Umsatzrückgang[1].
Für detaillierte Analysen zur xStation5 von XTB und Prognosen auf finanzen.ch.
Auch der Jahresrückblick von Ericsson unterstreicht die globale RAN-Führung.
Empfehlung: Kauft Ericsson-Aktien (ERIC A/B), haltet Nokia bei Beobachtung der Zahlen, verkauft schwache US-exponierte Telekom-Titel. Die Wirtschaft profitiert von 5G-Innovationen durch gesteigerte Produktivität und Energieeffizienz, birgt aber Risiken wie Abhängigkeit von wenigen Lieferanten und regulatorische Hürden. Zukünftig erwarten wir 6G-Tests und KI-Netzwerke, die den Sektor bis 2030 um 20-30 % wachsen lassen, mit Ericsson als Vorreiter.
Keywords: Ericsson Q4 2025, Telekom-Aktien, 5G-Partnerschaft, Vodafone Deal, RAN-Markt



Kommentar abschicken