China PMI November 2025: Anhaltende Industriew schwäche trotz Exportstärke – Signale für Investoren
Der Caixin China Manufacturing PMI fiel im November 2025 unerwartet auf 49,9 Punkte, unter der Wachstumsschwelle von 50 und verfehlte Prognosen von 50,5 – ein klares Indiz für rückläufige Fabrikaktivität.
Die PMI-Daten im Detail
Der offizielle NBS Manufacturing PMI kletterte leicht von 49,0 auf 49,2 Punkte, traf aber Erwartungen und markierte den achten Monat Schrumpfung in Folge. Hersteller kämpfen mit schwacher Nachfrage, intensivem Preiswettbewerb im Inland und vorsichtiger Exportstimmung durch globale Unsicherheiten.Trading Economics berichtet, dass Produktion und Neuaufträge stagnierten, mit erneuten Stellenstreichungen und gedämpften Einkäufen.
Im Vergleich: September zeigte mit 51,2 Punkten Wachstum, Oktober fiel auf 50,6, November jedoch das 4-Monatstief. Industrieproduktion schrumpfte acht Monate lang, unterstreicht anhaltende Schwäche trotz Exportresilienz.
Ursachen der Industriew schwäche
Schwache Inlandsnachfrage dominiert, verstärkt durch Preisdruck. Exporte halten sich besser, doch globale Unsicherheiten bremsen Optimismus. Neue Aufträge bei 49,2 Punkten signalisieren Stagnation.
- Anhaltend unter 50: Achter Schrumpfungsmonat beim NBS-PMI.
- Stellenstreichungen: Fabriken reduzieren Personal trotz Produktionsstagnation.
- Exportstärke begrenzt: Erste Zuwächse seit Monaten, aber vorsichtige Stimmung.
Diese Dynamik spiegelt breitere Herausforderungen wider: Langsameres Wachstum bei Aufträgen und Output treibt die Abschwächung.
Auswirkungen auf globale Märkte
Schwache PMI-Daten belasten Asienmärkte; Hang Seng und CSI 300 zeigten trotz Daten leichte Zuwächse, doch Unsicherheit bleibt hoch. Europa und USA könnten folgen, da China als Motor schwächelt.Marketscreener hebt den anhaltenden Schrumpf der Industrieproduktion hervor.
Neue Wissenspunkte: Erstmals seit Juli das Caixin-Tief; Prognosen sehen Stabilisierung bei 50,6 bis Quartalsende; langfristig 51,0 Punkte 2026. Bergbauproduktion wuchs mit 6,3%, kontrastiert Fertigungsprobleme.
- Industrieproduktion monatlich: Nur 0,44% Wachstum.
- Stahlerzeugung: Rückgang auf 72 Mio. Tonnen.
- Geschäftsvertrauen: Leichter Anstieg auf 49,2, aber pessimistisch.
Technologische Fortschritte inmitten der Schwäche
Trotz PMI-Druck investiert China stark in Tech: Halbleiter und EV-Produktion pushen Exporte. Firmen wie SMIC oder BYD profitieren von Subventionen, mildern Industrieprobleme. Automatisierung reduziert Stellenstreichungen langfristig.
Analyse und Investmentempfehlungen
Konkrete Aktien: Kaufen: BYD und SMIC – Exportstärke in EVs und Chips schützt vor Inlandschwäche. Halten: Alibaba, wartet auf Nachfragerally. Verkaufen: Zyklische wie China Steel, anfällig für Schrumpf.
Vor- und Nachteile für die Wirtschaft:
- Vorteile: Exportresilienz stärkt Devisenreserven; Tech-Fokus treibt Innovation.
- Nachteile: Stellenstreichungen erhöhen Arbeitslosigkeit; Preiswettbewerb drückt Margen, riskiert Deflation.
Zukunftserwartung: Dezember-PMI könnte bei 50,1 stabilisieren, Fiskalstimuli boosten Nachfrage 2026. Tech-Exporte wachsen, doch geopolitische Risiken bremsen. Erwartete Entwicklung: Leichte Erholung auf 51 Punkte bis 2027, getrieben von AI und Grüntech.
Für Investoren: Fokussieren Sie auf tech-lastige Exporteure – diversifizieren Sie mit 20% China-Tech-ETFs für Resilienz gegen PMI-Schwankungen. Handeln Sie nicht impulsiv auf Monatsdaten, beobachten Sie Stimulus-Ankündigungen.



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