Redcare Pharmacy legt Jahreszahlen 2025 vor: Rx-Geschäft knackt erstmals 1 Milliarde Euro – Ein Wendepunkt für digitale Pharmazie
Redcare Pharmacy hat am 4. März 2026 Jahreszahlen für 2025 vorgelegt, die ein Wendepunkt für das niederländische Versandapotheken-Unternehmen markieren. Der Konzernumsatz stieg um 24,1% auf 2,9 Milliarden Euro[1], während das bereinigte EBITDA um beeindruckende 72% auf 57,4 Millionen Euro anwuchs. Das Rx-Geschäft – das Kernstück der zukünftigen Profitabilität – überschritt erstmals die 1-Milliarden-Euro-Marke und machte damit 36,4% des Gesamtumsatzes aus. Doch trotz dieses Wachstums schreibt das Unternehmen weiterhin Verluste. Diese paradoxe Situation wirft zentrale Fragen für Investoren auf: Steht Redcare Pharmacy wirklich an der Schwelle zur Profitabilität, oder sind die ambitionierten Ziele zu optimistisch?
Das Rx-Geschäft als Wachstumsmotor
Die Rx-Erlöse (rezeptpflichtige Arzneimittel) sind für Redcare Pharmacy zum dominierenden Wachstumstreiber geworden. Mit einem Plus von 42,6% auf 1,1 Milliarden Euro zeigt das Unternehmen, dass seine Strategie aufgeht, sich vom reinen Versandhandel zu einer integrierten digitalen Pharmaplattform zu entwickeln. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung in Deutschland: Der Rx-Umsatz in der DACH-Region verdoppelte sich auf 503 Millionen Euro. Dies ist kein Zufall – die E-Rezept-Adoption in Deutschland beschleunigt sich, und Redcare Pharmacy positioniert sich als einer der Hauptprofiteure dieser Digitalisierung.
Das Non-Rx-Geschäft (Over-the-Counter-Produkte und Wellness) wuchs mit 15,5% auf 1,9 Milliarden Euro deutlich langsamer. Dieses bewusste Ungleichgewicht in der Wachstumsdynamik ist strategisch sinnvoll: Rx-Geschäfte bieten höhere Margen und Skalierungspotenziale als der Verkauf von rezeptfreien Produkten. Die



Kommentar abschicken