IBM legt Geschäftsjahr 2025 Zahlen vor – Relevanz für IT-Dienstleister und Enterprise-Tech-Aktien
IBM hat kürzlich beeindruckende Quartalszahlen für 2025 vorgelegt, die ein Umsatzwachstum von über 5 % für das Gesamtjahr signalisieren. Welche Auswirkungen haben diese Ergebnisse auf IT-Dienstleister wie Accenture oder DXC Technology und Enterprise-Tech-Aktien wie Oracle und SAP? Erste Schätzungen deuten auf einen starken Jahresabschluss hin, der IBMs Position im KI- und Hybrid-Cloud-Markt festigt – Gewinner könnten Tech-Riesen mit KI-Fokus sein, während reine Dienstleister unter Druck geraten.
IBM Q2 2025: Starkes Wachstum trotz Marktzurückhaltung
Im zweiten Quartal 2025 erzielte IBM einen Umsatz von 17,0 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 8 % im Jahresvergleich entspricht und die Erwartungen von 16,6 Milliarden übertraf[1]. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 2,80 US-Dollar, klar über den Schätzungen von 2,64 US-Dollar[1].
Das Wachstum wurde vor allem durch den Softwarebereich mit plus 10 % und die Infrastruktursparte mit 14 % getrieben, dank hoher Nachfrage nach KI-optimierten Z-Systemen[1]. Consulting erholte sich mit 3 % Zuwachs[1]. Trotz positiver Zahlen fiel die Aktie um 7,6 %, da der Markt schwächere Software-Umsätze und eine konservative Free-Cashflow-Prognose kritisierte[1][4].
- Bruttomarge stieg auf 60,1 % (+230 Basispunkte)[1].
- Operativer Cashflow: 6,1 Milliarden US-Dollar[1].
- Free Cashflow-Prognose angehoben auf über 13,5 Milliarden US-Dollar[1].
Diese Ergebnisse unterstreichen IBMs Fokus auf Hybrid-Cloud und KI, was für Enterprise-Tech-Aktien relevant ist, da ähnliche Trends bei Microsofts Azure-Wachstum zu beobachten sind.
IBM Q3 2025: Rekordzahlen und Prognoseanhebung
Im dritten Quartal legte IBM mit einem Umsatz von 16,33 Milliarden US-Dollar (+7 %) nach, der die Prognosen von 16,09 Milliarden übertraf[2]. Der EPS von 2,65 US-Dollar überbot die Erwartung von 2,44 US-Dollar um 8,61 %[2]. Für die ersten neun Monate belief sich der Umsatz auf 47,849 Milliarden US-Dollar (+5,8 %), Nettogewinn auf 4,993 Milliarden[3].
IBM hob die Jahresprognose auf über 5 % Umsatzwachstum und 14 Milliarden US-Dollar Free Cashflow an[2][5]. Innovationen in KI und Quantencomputing treiben das Wachstum, mit annähernd zweistelligem Softwarezuwachs und Erholung bei Red Hat[2]. Die EBITDA-Marge erweiterte sich um 290 Basispunkte[2].
Für IT-Dienstleister bedeutet dies Konkurrenzdruck: IBMs Beratungssparte wächst durch KI-Nachfrage, was traditionelle Dienstleister herausfordert. Die Aktie stieg nachbörslich um 1,05 % auf 285 US-Dollar[2].
- Free Cashflow in neun Monaten: Rekord-7,2 Milliarden US-Dollar[2].
- Starkes Wachstum in allen Segmenten[2].
- Führung in Enterprise AI[2].
Ausblick auf Q4 2025 und Gesamtjahr – Spannung vor den finalen Zahlen
IBM veröffentlicht Q4- und Jahreszahlen voraussichtlich am 28. Januar 2026, mit Erwartungen von 19,21 Milliarden US-Dollar Umsatz und EPS von 4,29–4,31 US-Dollar[7][8]. Nach 9 % Wachstum in Q3 muss der Kurs bestätigt werden[7].
Neue Wissenspunkte: Erstens hat IBMs KI-Geschäftsvolumen 9,5 Milliarden US-Dollar überschritten[5]. Zweitens zeigt die Mainframe-Nachfrage anhaltende Stärke[1]. Drittens positioniert sich IBM durch Quantencomputing als Innovator[2]. Diese Trends beeinflussen den gesamten Sektor.
Beispiel: Ähnlich wie bei ASMLs Chip-Zahlen könnten IBMs Ergebnisse Halbleiter- und Tech-Lieferanten boosten. Statistiken: Umsatz Q3 +7 %, historisch höchste Cashflow-Marge[2].
Relevanz für IT-Dienstleister und Enterprise-Tech-Aktien
IBMs Erfolg in Software und Infrastruktur drückt auf reine IT-Dienstleister, die ohne starke KI-Integration leiden. Enterprise-Tech-Aktien profitieren von der Hybrid-Cloud-Nachfrage.
- Accenture: Mögliche Partnerschaften mit IBM, aber Konkurrenz in Consulting[1].
- Oracle: Paralleles Cloud-Wachstum, positives Signal[2].
- SAP: Enterprise-Software profitiert von KI-Trend[5].
Fallstudie: IBMs Z-Systeme treiben Mainframe-Nachfrage, relevant für Banken-IT[1]. Ritschys Analyse hebt operative Stärke hervor, trotz Marktreaktion[1].
IBMs Strategie schafft Synergien: IT-Dienstleister könnten als Implementierungspartner gewinnen, Enterprise-Aktien durch Ökosystem-Effekte steigen.
Analyse: Kaufen Sie IBM und Microsoft, halten Sie Oracle und SAP, verkaufen Sie schwache Dienstleister wie DXC. Für die Wirtschaft entstehen Vorteile wie höhere Produktivität durch KI (bis 40 % Effizienzgewinne in Enterprises), Nachteile sind Jobverdrängung in IT-Diensten und Abhängigkeit von Tech-Giganten. Zukünftig erwartet anhaltendes KI-Wachstum bis 2030 mit 15–20 % jährlichem Marktplus, IBM als Leader in Hybrid-Cloud; Q4-Zahlen könnten 2026-Prognosen auf 6–7 % Umsatz heben. Umsetzbare Empfehlung: Diversifizieren Sie in KI-Portfolios mit 20 % IBM-Gewichtung.
- IBM Q4 2025
- KI-Wachstum Tech-Aktien
- Hybrid-Cloud Enterprise
- IT-Dienstleister Druck
- Free Cashflow Rekord



Kommentar abschicken