Safran berichtet Geschäftsjahr 2025 – Luftfahrtzulieferer könnte Aktienkurs pushen

Safran berichtet Geschäftsjahr 2025 – Luftfahrtzulieferer könnte Aktienkurs pushen

Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran hat am 13. Februar 2026 seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und kehrt dabei in die Gewinnzone zurück.[3] Die Zahlen deuten auf eine bemerkenswerte Erholung hin: Der Umsatz stieg um 17,2 Prozent auf 27,7 Milliarden Euro, während das Unternehmen nach Verlusten im Jahr 2024 wieder profitabel wurde. Für Anleger stellt sich die zentrale Frage, ob diese Entwicklung tatsächlich zu einer nachhaltigen Kursrally führt oder ob bereits optimistische Erwartungen in die aktuellen Bewertungen eingepreist sind.

Die beeindruckende Aufholjagd von Safran im Jahr 2025

Nach einem schwierigen Jahr 2024, in dem das Unternehmen mit einem Nettoverlust von 667 Millionen Euro kämpfte, zeigt Safran im Geschäftsjahr 2025 eine deutliche Trendumkehr. Der Umsatzanstieg von 17,2 Prozent übertrifft die langfristigen Wachstumserwartungen der Branche erheblich. Besonders bemerkenswert ist die organische Wachstumsrate, die widerspiegelt, dass diese Steigerung nicht primär durch Akquisitionen, sondern durch operatives Wachstum erreicht wurde.

Das Unternehmen hatte bereits im dritten Quartal 2025 seine Prognosen zum dritten Mal im selben Jahr nach oben angepasst und einen organischen Umsatzanstieg von 18,5 Prozent für diesen Zeitraum gemeldet.[1] Diese wiederholten Prognoseerhöhungen signalisieren, dass die Geschäftsdynamik kontinuierlich stärker ausfiel als erwartet. Der Gesamtumsatz im dritten Quartal belief sich auf 7,85 Milliarden Euro und übertraf damit deutlich die Konsensschätzung von 7,59 Milliarden Euro.

LEAP-Triebwerke als Haupttreiber des Wachstums

Das Herzstück von Safrans Erfolgsgeschichte sind die LEAP-Triebwerke, die in modernen Flugzeugen von Airbus, Boeing und dem chinesischen Hersteller Comac zum Einsatz kommen.[1] Im dritten Quartal 2025 meldete Safran Rekordauslieferungen dieser hochmodernen Antriebssysteme. Die gesamte Antriebstechnik-Sparte verzeichnete einen Umsatz von 4,04 Milliarden Euro mit einem organischen Wachstum von 25,6 Prozent – eine außergewöhnliche Wachstumsrate für ein Unternehmen dieser Größe.

Besonders beeindruckend ist die Prognose für die LEAP-Auslieferungen im Geschäftsjahr 2025: Safran rechnet nun mit Steigerungen von jeweils mehr als 20 Prozent gegenüber 2024, nachdem zuvor nur 15 bis 20 Prozent erwartet worden waren.[1] Diese Anpassung nach oben deutet auf eine robuste Nachfrage nach modernen Flugzeugen hin, da die LEAP-Triebwerke ein kritisches Komponenten für die nächste Generation von Verkehrsflugzeugen darstellen.

Die weltweite Luftfahrtindustrie durchlebt derzeit einen Boom: Airlines investieren massiv in neue, treibstoffeffiziente Flugzeuge, um ihre Flottenkapazität zu erhöhen und gleichzeitig ihre Betriebskosten zu senken. Diese Entwicklung kommt Safran zugute, da das Unternehmen ein monopolähnliche Position im Bereich der modernen Gasturbinen und Netztechnik innehat und von diesem technologischen Vorteil profitiert.

Das lukrative Aftermarket-Geschäft im Aufwind

Während die LEAP-Auslieferungen impressive Zahlen liefern, ist das sogenannte Aftermarket-Geschäft – also die Wartung, Reparatur und Überholung von Triebwerken – ein ebenso wichtiger Wachstumstreiber für Safran. Das Unternehmen hob in seiner Mitteilung die „starke Performance im Aftermarket für zivile Triebwerke

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